Aktuelle Pressestimmen

Pressestimmen zur Spielzeit 2009/2010

Durst

"Es  gibt Fragen, denen keiner entkommt. Victor Pohl hat den Mut, Antwroten zu suchen. Die Premiere seines Stücks "Durst" mit dem Theater Jugend Club fürth bewies im Kulturforum warum Theaterspielen für Akteure und Publikum unentbehrlich ist."

Fürther Nachrichten, 17. Juli 2010

 

"Scharrer-Gymnasiast Victor Pohl war 17, als er sich hinsetzte und ein Stück schrieb, das auf einen Nenner bringt, was Pubertät zur Lebensgefährlichsten Phase eines Durchschnittsleben macht (...). Das kleine Wunder, das "Durst" mit sich bringt, ist, dass Pohl eine außergewöhnlich reife Arbeit in bestechender Form vorgelegt hat."

Fürther Nachrichten, 17. Juli 2010

 

"Victor Pohl hat- in einer wunderbar klaren, schnörkellosen Sprache - ein Lebensgefühl mit kompromissloser Ehrlichkeit auf die Bühne gebracht. Un das ist außerordentlich gelungen.

Die Darsteller des Theater Jugend Clubs (...) finden unter der Gesamtleitung von Johannes Beissel auch in dieser Produktion zu einer Ausdruckskraft, die bezwingend ist. Jeder gestaltet mit absoluter Hingabe und Intensität seinen Part; allein schon das macht das Zusehen spannend.

Spielleiterin Yvonne Graf hat für "Durst" Bilder gefunden, die hervorragend den Charakter des Stückes aufnehmen: sehr geradlinig, wunderbar, schlicht und konzentriert auf den Punkt gebracht.

So entstand eine Arbeit, die aus vielen Gründen sehenswert und obendrein zu einem bewegenden Plädoyer für das junge Theater geworden ist."

Fürther Nachrichten, 17. Juli 2010

Tanz-Gala/Gastspiel Heinz-Bosl-Stiftung

"(...) mit musikalischem Feingefühl und perfekter Homogenität sowohl in den Gruppen- als auch in den Solodarbietungen stellten sie das bunte Treiben in Venedig anschaulich dar. Eindrucksvoll der Pas de deux zur Musik eines langsamen Satzes von Vivaldi."

Fürther Nachrichten, 22. Juni 2010

 

"Mehr als nur ein Einschiebsel, das das Umziehen der Akteure überbrücken sollte, war der Solotanz nach dem innigen Lied "Bis du bei mir" von Johann Sebastian Bach: Die fließenden Bewegungen bildeten einen sanften Gegensatz zur schlichten Melodie."

Fürther Nachrichten, 22. Juni 2010

 

"Effektvoll die Kostüme mit grüner Vorderseite und leuchtend rotem Rückenteil, die zusammen mit der rythmischen  Gestaltung ein wesentliches Element dieses Stückes waren."

Fürther Nachrichten, 22. Juni 2010

 

"Musik, Tanz und die fantasievollen Kostüme von Peter Farmer bildeten im Stadttheater eine überzeugende Einheit, Mimik und Gestik deuteten auch eine szenische Handlung an - eine mitreißende Darbietung zum Abschluss dieser Tanz-Gala."

Fürther Nachrichten, 22. Juni 2010

"Love hurts...Petrushka""

Spektakuläre Akrobatik aus dem Bewegungsrepertoire des Break-Dance geht hier relativ klar als Sieger gegen die traditionelleren Muster des Ballett hervor. Donald "D-Ray" Colson (Petrushka) und Timo Draheim (Mohr) setzten Emotionen und Rythmen mit so atemberaubender Präzision um, dass alleine schon vom Zuschauen der Atem stock"

Nürnberger Nachrichten, 12. Juni 2010

 

"Die Tanzschlacht, die die beiden jungen Männer ausfechten, markiert nicht zuletzt einen Blick auf die Evolution des Balletts. Der Mix der Stille und Ausdrucksformen verankert eine traditionelle Kunst im Hier und Heute. Und das ist ein grandioses Unterfangen."

Nürnberger Nachrichten, 12. Juni 2010

"Grundlos Eitel"

"Nur der Mann im Mond schaut zu? Von wegen. LaLeLu, A-capella-Comedy-Gruppe aus Hamburg, füllte im Stadttheater die Plätze mit ihrem Programm "Grundlos eitel"", einem Mix aus Gags und Gassenhauern."

Nürnberger Nachrichten, 5. Juni 2010

 

"(...) was zum Erfolg des Hamburger Quartetts beigetragen hat: Freude am gehobenen Nonsens, witzige Arrangements und das unschlagbare Talent, auch den 200. Aufguss des eigenen Programms so enthusiastisch zu präsentieren, als sei alles gerade eben erst mit viel Spaß an der Freud' erdacht worden."

Nürnberger Nachrichten, 5. Juni 2010

 

"Großes LaLeLu-Plus sind die hübsch abwegigen Themen, die einen erfrischend skurrilen Charme entfalten. (...) Die A-capella-Leidenschaft der vier ist natürlich grundsätzlich äußerst reizvoll und funktioniert prima."

Nürnberger Nachrichten, 5. Juni 2010

Quantensprünge

"Für ein seltenes Konzertereignis sorgte das weltberühmte Kronos Quartet mit anspruchsvollster Weltmusik im Fürther Stadttheater: Die vier Amerikaner wurden beim ersten von insgesamt nur drei Auftritten in Deutschland begeistert gefeiert."

Nürnberger Nachrichten, 10. Mai 2010

 

Das Repertoire der vier Virtuosen ist weltoffen und grenzenlos: Es reicht von Thelonious Monk bis Jimi Hendrix, von ALfred Schmittke bis Philip Glass, von alter Musik bis zur Avantgarde, von Afrika bis Bollywood. Nichts ist unmöglich. Darin liegt auch das Erfolgsgeheimnis des international gefragten Quartetts, das konsequent und neugierig scheinbare Gegensätze wie E- und U-Musik, Tradition und Moderne, West und Ost aufbricht - und damit der Zeit immer ein wenig voraus war.

Nürnberger Nachrichten, 10. Mai 2010

 

"Die Grenzgänger aus San Francisco haben es geschafft, aus dem Ghetto der Spezialisten und Insider Auszubrechen und ein breites, junges Publikum anzusprechen, das mit Neuer Musik sonst nicht viel am Hut hat."

Nürnberger Nachrichten, 10. Mai 2010

 

"Das Quartett setzt Sampling-Technik und Sound-Effekte überaus gekonnt ein, verblüfft aber vor allem durch wahnwitzige Spieltechnik und ungewöhnlichen Groove."

Nürnberger Nachrichten, 10. Mai 2010

 

 

Die Bamberger Symphoniker - Bayerische Staatsphilharmonie 

"Mit impressionistischen und romantischen Werken passend zur Jahreszeit entzückten die Bamberger Symphoniker (...) die zahlreichen Zuhörer."

Nürnberger Nachrichten 4. Mai 2010

 

"Mit zartem Flirren und satten, runden Klängen interpretierte die Sopranistin Aleksandra Zamojka diese "Liedblumen". Dabei transportierte sie sowohl den phantastischen anmutenden Gehalt von Versen wie "Dreihundert Millionen Schmetterlinge/Sind nach Châtillon gekommen" als auch den subtilen Witz, der aus etlichen Passagen schalkhaft aufblitzt."

Nürnberger Nachrichten 4. Mai 2010

 

"Nach dem luftigen Charme und Frühlingszauber im ersten Teil erhielt das Programm nach der Pause durch Alexander Glasunows "Chopiniana" eine erdigere Note. Schwungvoll und leidenschaftlich präsentieren die Symphoniker die Orchesterbearbeitung bekannter Stücke (...) ."

Nürnberger Nachrichten 4. Mai 2010

 

"(...) in einen packenden Schluss,  der das Fürther Publikum zu lange anhaltendem Beifall animierte."

Nürnberger Nachrichten 4. Mai 2010 

Souvenir

"Schrill, schräg, selbstverliebt. (...) Nick ist raumgreifend präsent, bannt ihre Zuschauer, platziert ihre Pointen mit Perfektion. Kein Zweifel, es kann nur eine geben. (...) Hochachtung vor dieser doppelten Portion Resistenz gegen Blamageängste und Bedenkenträger. Ein Hauch von Wahnsinn, aber durchaus inspirierend."

Fürther Nachrichten, 24. April 2010

 

"Ein großes buntes schrilles Vergnügen, den beiden zuzusehen ... und zuzuhören. Sogar die Wende zur leisen Tragik am Ende bekommen sie hin, Kompliment!

Nürnberger Zeitung, 24. April 2010

"Love me Gershwin"

"Vom Broadway führt offensichtlich ein Weg nach Fürth: In ihrem hormongesättigten neuen Programm "Love me Gershwin" punktet Jutta Czurda als charismatische Entertainerin - und stimulierte zusammen mit Thilo Wolf Big Band ihr Premieren-Publikum im Stadttheater zu begeistertem Applaus."

Fürther Nachrichten, 19. April 2010

 

"Die unbeschwerte Revue der kleinen kessen Posen und großen Show-Star-Gesten hat kaum begonnen, und schon hat Czurda erreicht, was sie so gut kann: Sie ist ganz beim Publikum und das Publikum im nahezu vollbesetzten Haus ist ganz bei ihr. Gershwins Klassiker Lädt Czurda mit glamouröser Verve, Präsenz und vollem Körpereinsatz elektrisierend auf. Sie gibt alles, und es steht ihr gut."

Fürther Nachrichten, 19. April 2010

 

"Am Ende gab es im Stadttheater begeisterten Applaus, und für die Hauptakteurin Jutta Czurda regnete es rote Rosen. Zuvor hatte die Choreografin und Sängerin dem Publikum (...) einen so leichten wie heiter-Prickelnden Abend über Liebe, Sex und Testosteron beschert und sich als bestrickende , Charismatische Entertainerin erwiesen. Swingende Unterstützung bekam sie von den Musikern der Thilo Wolf Big Band, die nicht nur an ihren Instrumenten brillierten, (...)."
Nürnberger Nachrichten, 19. April 2010

 

"In Fürth ist die Liebe bestens augehoben - seltsam, aber kummerfrei. Da show her!"
Abendzeitung Nürnberg, 19. April 2010

 

Der ganze Pressespiegel...

 

"Niemand heißt Elise"

"Die Koproduktion des Stadttheaters Fürth und des kindertheaters Pfütze kommt mit wenig Worten, dafür mit viel Situationskomik aus."

NZ Feuilleton, 12. April 2010

 

Der ganze Pressespiegel...

 

Marilyn

"Die vielseitig talentierte Fischmann ist wie geschaffen für die Rolle. Mit schlafwandlerischer Sicherheit durchquert sie Monroes psychische Landkarte zwischen schüchterner Kindsfrau, neurotischem Star, extrovertierter Sexbombe und unberechenbarer Diva. Die Klangfarbe ihrer Stimme und die funkelnden Kulleraugen sind dabei nicht weniger betörend, als die des Originals."

Fürther Nachrichten, 29. März 2010 

Compagnie Marie Chouinard

"Eindeutige Bilder. Drastische Bewegungen. Kein Skandal. Die kanadische Choreografin Marie Chouinard brachte mit ihrer Compagnie zwei Klassiker der Moderne auf die Bühne des Stadttheaters und erregte Begeisterung."

Fürther Nachrichten, 29. März 2010

 

"Chouinard gelingt der Spagat, dem genialen Tanzgenie ganz offensichtlich ihre Referenz zu erweisen und doch einen ganz eigenen Ausdruck zu finden."

Fürther Nachrichten, 29. März 2010

 

"Keine Geschichte wird erzählt, kein Gedanke verfolgt. Es ist der Triumph des vollkommen ausgelebten Augenblicks. Eine begeisternde Vorstellung, die mit großer Kraft Bilder findet."

Fürther Nachrichten, 29. März 2010

 

Bilder an der Grenze zur Abstraktion, eindringlich und mit höchstem Einsatz getanzt bis zum jubelnden Applaus.

Abendzeitung, 29. März 2010

Antigone Stimmen

"Gedanken sind flüchtige Ware. Und dennoch gelingt es Martine Roth mit ihrem Stück "Antigone Stimmen" das intimste Denken und Ringen einer Frau mit sich selbst sichtbar zu machen."

Fürther Nachrichten, 22. März 2010

 

"Sie haben das antike Drama in eine zeitgemäße Form gebracht. Kein Anbiedern, kein zwanghaftes Modernisieren wird hier inszeniert. Stattdessen gelingt es den Machern, mit aktuellen Mitteln zum Kern der Tragödie vorzudringen."

Fürther Nachrichten, 22. März 2010

Judith

Als zerrissenen Charakter hat der Regisseur Oliver Karbus die biblische Rächerin "Judith" (Natalie Forester) in seiner Inszenierung von Friedrich Hebbels gleichnamigen Drama auf die Bühne des Stadttheaters gebracht. (…)Am Ende ist sie eine glaubhaft verzweifelte Rächerin, die den Jubel ihres Volkes nicht erträgt, weil sie ihren Mord nicht als Heldentat, sondern als Egotrip einer missachtenden Frau erkennt. (…) Das 14-köpfige Ensemble spielte engagiert im zweigeteilten Dreh-Bühnen-Bild von Klaus Gasperi.

Nürnberger Nachrichten, 8. März 2010

 

Thomas Lackners goldkettenbehängter Macho-Holofernes ist der Spielemacher, der seine tierische Begierde auf Judiths schamhafte Verlockung prallen lässt. Dieses Einanderausloten zweier grundverschiedener Charaktere ist eine Schau für sich. (…) Da wird das Festmahl der beiden im assyrischen Container-Hauptquatier zum Fressduell, findet Judith ihr Mordschwert im Fleischspieß und besudelt sich mit Holofernes' Kopf, als wär's ein Kuscheltier, während Mirza alles tut um das Ding ohne direkte Berührung in die Plastiktüte zu kriegen. Am Ende, wenn das jüdische Volk in chorische Heil-Rufe ausbricht und Judith zur Führerin kürt, während sie mit Holofernes' Kopf schwanger geht, weitet sich die Inszenierung zur Schreckensvision.

Abendzeitung, 8. März 2010

 

Klaus Gasperi hat (...) die Handlung in die Gegenwart im Nahen Osten transferiert. Auch die Kostüme von Christiane Becker sind heutig. Thomas Lackner als Holofernes ist ein Typ wie aus "Clockwork Orange" und "Apokalypse Now" zusammen. Was sofort überrascht, ist, dass dieser zynische Macho mit dem gefährlichen Blick jede Menge Schmuck um den Hals trägt. Das Geklimper, das seine Ketten machen, gibt ihm von Anfang an eine besondere, ja sogar weibliche Note (…). Wie Judith sich Holofernes gewissermaßen schon vorab einverleibt, indem sie ihn in seinen schlechten Essmanieren, in seiner Körpersprache imitiert und spiegelt, muss man gesehen haben. So kommt sie auf Augenhöhe mit ihm, so kann sie sich auf ihn einlassen - bis zur letzten Konsequenz.

Fränkischer Tag, 8. März 2010

 

Souverän geht Thomas Lackner mit der monströsen Sprache Hebbels um. Überzeugend gibt er den Machtmenschen ohne Moral.

Nürnberger Zeitung, 8. März 2010

Das Apartment

"Baumanns  Regie-Geheimnis steckt im perfekten Timing und im Tempo. Die Story entfaltet sich Schlag auf Schlag (...). Baumann lässt die Dialoge zum lustvollen Schlagabtausch werden."

Fürther Nachrichten, 27. Feb 2010

Elchkritik und Witzgeschick

"Selten so lyrisch gelacht. (...) Furios bricht Michaele Domes in ihren Gernhardt-Marathon auf und lässt die Zeilen knallen. Dabei gelingt es der Künstlerin (..) dem poetischen Spektakel einen sinnvollen Rahmen zu geben."

Fürther Nachrichten, 25. Feb 2010

Diknu Schneeberger Trio

""Wer (...) nicht wenigstens mit dem Fuß mitwippt, muss aus Stein sein."

Fürther Nachrichten, 9. Feb 2010

Compañía Nacional de Danza

"Zum aufregenden Erlebnis purer Tanzschönheit wurde das Gastspiel der Compañía Nacional de Danza Madrid im Fürther Stadttheater. Die (...) Truppe begeisterte mit geschmeidiger Eleganz, technischer Viruosität und unglaublichem Tempo."

Nürnberger Nachrichten, 6. Feb 2010

 

"Tanz als große Oper. Da könnte man süchtig werden."

Nürnberger Zeitung, 6. Feb 2010

Die Menschen von Primondo/Quelle

"Den Abend durchpulst nicht nur seine Authentizität, es
steckt auch erstaunlich viel Kreativität darin, Witz und
Poesie in den Texten, und man lernt und spürt wieder
einmal, wie wichtig und trostvoll Kunst für die Seele ist
- und wie wichtig das Theater für die Gemeinschaft. Orte,
an denen Menschen öffentlich zusammenkommen, um
sich über ihre Situation zu verständigen, sich tatsächlich
als eine Bürgerschaft empfindend, gibt es nicht mehr
viele."

Süddeutsche Zeitung, 3. Feb 2010

 

"Keine Heiß-Kalt-Wechseldusche kann es mit den
"Menschen von Primondo und Quelle" aufnehmen. An
diesem Abend, an dessen Ende Ovationen das Ensemble
in Wärme hüllen; ist alles drin. Mit dem Projekt des
Theaterpädagogen Johannes Beissel geht Theater dorthin,
wo es hin muss: an die Grenzen. Das allzu wahre Leben,
das jede Fiktion im Handstreich toppt, hier wird es mit
Händen greifbar - Theater als Trauer- und Wutanstalt, als
Ort der Selbstgespräche, die eine Gesellschaft mit sich
führt."

Nürnberger Nachrichten, 3. Feb 2010

 

"Dieses Theaterstück geht der ganzen Region zu Herzen!
Acht frühere Quelle-Mitarbeiter legten all ihr Herzblut,
ihre Wut, Trauer und Hoffnung in das Stück ihres
(Arbeits-) Lebens `Die Menschen von Primondo/
Quelle.`"

Bild, 3. Feb 2010

 

"...eine Theateraufführung viel zu schade, um nur einmal
gezeigt zu werden."

ARD Tagesthemen, 1. Feb 2010

Schwanengesänge

Mit einer gewöhnlichen Theater-Vorstellung geben sich Eva Maria Höckmayrs buchstäblich ergreifende "Variationen zu Leben und Tod", die (...) als imponierend inszenierte "Schwanengesänge" angeboten werden, nicht zufrieden - sie heben vom Boder ab, durchbrechen Spartengrenzen und verführen die großen Ängste zum kleinen Lächeln. (...) Angela Löwen schuf das beste Bühnenbild, das diese Säulenhalle bisher sah. (...) Nach zwei Stunden (...) ist der Beifall mit Seufzern verbunden. Der Abend ist ein erfüllter Traum von Musik-Theater, das klug und sinnlich zugleich sein kann."

Abendzeitung, 23. Jan 2010

 

"Der Türöffner zur Auseinandersetzung mit dem Thema Tod und Vergänglichkeit sind die Kompositionen Schuberts, die vom Pellegrini-Streichquartett und dem Pianisten Konstantin Semilakovs hervorrangend intoniert und in feinsten Nuancen ausgespielt werden. (..) Es ist der Abend der Vieldeutigkeiten und Ahnungen, die immer wieder durch die streng choreografierte Szenenfolge erreciht wird. (...) Ein Fest, bei dem der Tod sich nicht mehr blicken lässt."

Nürnberger Zeitung, 23. Jan 2010

 

"Eva Maria Höckmayrs mutiges Allsparten-Experiment verführt zum Fallenlassen und Eintauchen in eine alle Aufmerksamkeit absorbierende Bühnenwelt, die sich letzlich als Hommage an das Leben entpuppt. Wie schön, dass Theater so sein kann."

Fürther Nachrichten, 23. Jan 2010

Juilliard String Quartet

"Der inspirierte Herrenvierer schwelgt in Wohlklang und vernachlässigt dennoch weder die Struktur noch die dramatische Binnenspannung des Stückes. Einfach fulminant."

Nürnberger Nachrichten, 23. Jan 2010

Der Boss vom Ganzen

"In Spielfilmlänge, also gewohnt schlank, spitzt Regisseurin Maya Fanke die Neuinszenierung "Der Boss vom Ganzen" zur coolen Farce in Weiß zu. Das hat was."

Abendzeitung 18. Jan 2010 

 

"Durch den Einsatz der Drehbühne laufen die Bilder choreografisch wie in einer flotten Schnittfolge beim Film ab: eine lebhafte und dynamische Inszenierung, die auf Situationskomik setzt. Schlicht gute Unterhaltung!"

Nürnberger Zeitung, 18. Jan 2010

 

"(...) die fulminant karikierende Inszenierung gipfelt in einer Wirtschafts-Groteske, die nur noch von der realen Finanzkrise übertroffen wird."

Donaukurier, 18. Jan 2010

Über die Schädlichkeit des Tabaks / Heimgegangen

"Werner Müllers diskret lenkende Inszenierung lässt den einst am Nürnberger Schauspiel auf Komödiantik festgeklopften Michael Vogtmann (…) alle Freiheit, im Tragikomischen auszuschwingen. Was bei Tschechow zum schrulligen Ausstellungsstück führt, bekommt bei LaBute die Schock-Magie. Ein Lungenzug aus dem Dramatischen - ganz ohne Rauchvergiftung. Beifall und sogar ein paar Bravo-Rufe für Vogtmann."

Dieter Stoll, Abendzeitung Nürnberg, 7.12.2009

 

"Michael Vogtmann, der in 90 Minuten beide Monologe stemmt, darf einen clownesken Warmduscher mit unterdrücktem Wutpotenzial geben. Und das tut er mit Hingabe und Leidenschaft. (…) Die silberbeschlagenen Stiefel und der Nadelstreifenanzug (Kostüme: Kaja Fröhlich- Buntsel) kleiden einen Macher, der sein Leben erfolgreich in die Hand genommen hat. Und wieder füllt Vogtmann als Ein-Mann-Vollprogramm Bühne und Raum mühelos aus."

Sabine Rempe, Fürther Nachrichten, 7.12.2009

 

"Mit virtuosen Versprechern und seinem mal verknitterten, mal vor Galgenhumor freudig aufleuchtenden Gesicht, mit einer eindrucksvollen, sehr wandlungsfähigen Bassstimme und einer Mundharmonika spielt Michael Vogtmann diese alte Vogelscheuche mindestens ebenso gekonnt wie den ganz heutigen, scheinbar glatten amerikanischen Geschäftsmann in Cowboystiefeln (…)."

Monika Beer, Fränkischer Tag, 7.12.2009

 

"Bei LaBute nimmt Müller das Stück sehr ernst, er akzentuiert, inszeniert aber insgesamt zurückhaltend. Vogtmann passt gut in dieses schlanke Konzept, (…) beeindruckt schon allein mit seiner Wandlungsfähigkeit und seiner Gedächtnisleistung: Eine stimmige Aufführung, die den Weg ins Kulturforum Fürth durchaus lohnt."

Hans-Peter Klatt, Nürnberger Zeitung, 7.12.2009

Striking Vibrations

"Während der experimentierfreudige (...) Schumacher sich als Jazzmusiker einer neuen, vom Swing emanzipierten Generation mehr in der E-Musik verortet sieht, heben die Streicher (...) den lyrischen Ausdrucksreichtum in György Ligetis 1. Streichquartett wie einen Schatz. Exzentrische Klangfärbungen und hauchfeine Reibungszustände lässt der expressive Zugriff des Phoenix Quartetts aufleuchten wie verwunschene Negativaufnahmen von Traumbildern und Innenlandschaften."

Fürther Nachrichten, 30. Nov 2009 

Goethe - Werther - Eisermann

"André Eisermann, der seinen Beruf wie eine Berufung handhabt, inszeniert einen großartigen Abend. Seine Performance des gesprochenen Worts ist vielmehr als eine Lesung. (...) Eine beinahe körperlich spürbare Kraftwelle schiebt der blonde Schauspieler vor sich her, wenn er bloß die Bühne betritt. (...) So angespannt ist er, dass es ihn fast vom Stuhl zu heben scheint, während er die Qualen des Unerhörten herauswimmert, schreit und stöhnt. (...) In Werthers Schmerz (...) steigert er sich hinein, als sei ihm der selbst widerfahren."

Fürther Nachrichten, 28. Nov 2009

"Ich mach ja doch, was ich will..."

"Thorsten Fischer inszeniert das artig und mit viel Schwung. Passend zum Bühnenbild von Vasilis Triantafillopoulos mit einnehmendem Plüsch-Charme. Das alles ergäbe nicht viel mehr als ein reizendes Panoptikum, wäre da nicht Domonique Horwitz. Der 52-Jährige zeigt vor allem ganz wunderbar, in welch kunstvollen Facetten er sein Handwerk beherrscht."

Fürther Nachrichten, 21. Nov 2009

Cuba Nova

"Der Frau gelingen groovige Latin-Nummern, Stücke mit funkigen Elementen, melancholische Liebeslieder und sanfte Jazztitel gleichermaßen. (...) Das gut besuchte Stadttheater wird zum Club in Havanna. (...) Musik wie diese, ein Glas Rum, eine Zigarre und ein paar Freunde - mehr braucht man nicht im Leben."

Fürther Nachrichten, 20. Nov 2009

Peer und Gynt

"Jens Eulenberger und Ella Gaiser verzaubern als Peer und Gynt das Publikum mit ihrem virtuosen Spiel. Das ganze Ensemble zeigt lebendige Spielfreude und großes Können. (...) Den beiden Autoren ist mit ihrer Adaption der norwegischen Mythen und Sagenwelt ein fabelhaftes Theaterstück gelungen. (...) Ein heiteres Lehrstück (...) über Wirklichkeit, Wahrhaftigkeit, Liebe und Treue. Sehr empfehlenswert für die ganze Familie."

NZ Feuilleton, 16. Nov 2009 

 

"Versprochen war ein Theaterstück für die ganze Familie - und genau das ist es auch geworden. Das neue Gemeinschaftswerk des erprobten Gespanns Paul Maar und Christian Schidlowsky hat das Zeug, Kinder genauso zu begeistern wie Erwachsene, ohne dabei den Zeigefinger zu recken. Entsprechend euphorisch war bei der Uraufführung der Applaus." 

Fürther Nachrichten, 16. Nov 2009

 

Der ganze Pressespiegel ...

Don Quixote

"Er hat´s einfach drauf. Wenn Boris Eifman inszeniert, dann gerät jede Szene zum perfekten Arrangement. Wie auch immer sich seine Truppe zur Musik von Ludwik A. Minkus bewegt, stets entstehen Bilder, so harmonisch und ausgewogen, als hätte der 63-jährige Choreograf nicht anderes als den Goldenen Schnitt vor Augen gehabt. Die exzellent ausgebildeten Tänzer und Tänzerinnen seines Balett-Theaters, das er vor 32 Jahren gründete, zeigen erlesene Technik. Kraftvolle Sprünge, geschmeidige Ausdruckskraft."

Fürther Nachrichten, 7. Nov 2009 

 

Dorothee Oberlinger, Blockflöte & Sonatori de la Gioiosa Marca

"Die sieben Spezialisten der Historischen Aufführungspraxis lassen keinen Zweifel an ihrer barocken Klangkompetenz aufkommen und geben im randvoll besetzten Stadttheater gleich ihre Visitenkarte mit Vivaldis "Tempesta di mare"- Konzert ab. Oberlinger (...) heimste bereits in der ersten Viertelstunde dieses zwei Stunden Abends begeisterten Applaus ein, der sich am Ende zu einem Bravosturm entwickelte. (...) Drei Zugaben."

Fürther Nachrichten, 5. Nov 2009

Le Roi David - König David

"So hatte das Ganze, begeistert beklatscht, nicht nur etwas gut Gemeintes, sondern es gelang auf musikalisch hohem Niveau (...) eine durchaus genießbare, packende Umsetzung des biblischen Geschehens und dieser eigenartigen Kunstsymbiose im Geist der Antike."

Fürther Nachrichten, 2. Nov 2009

Die Unbeständigkeit der Liebe

"Was so schön ist an der aktualisierenden Umsetzung von Jan Philipp Gloger, dass es das 1723 uraufgeführte Stück nicht nur in heutiger Sprache und Optik aufführt, sondern das Publikum einbezieht. Wenn die sechs Schauspieler zuweilen auch im Zuschauerraum auftauchen, ist das kein anbiedernder Gag, sondern hat Methode. (...) Dankbarer Beifall für eine gelungene Inszenierung mit guten Schauspielern."

Fränkischer Tag, 2. Nov 2009

Acis und Galatea

"Das Händeljahr bereitet dem Fürther Theaterpublikum zum Ausklang noch ein ganz feudales Vergnügen. In die Welt des Kabaretts versetzt, wird die Oper «Acis und Galatea« aus dem Jahre 1718 von der 28-jährigen Starnbergerin Nilufar K. Münzing kräftig entstaubt. Die Eigenproduktion des Stadttheaters setzt schon am Beginn der neuen Spielzeit ein Ausrufezeichen."

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Nürnberger Nachrichten, 19. Okt. 2009

Arena

"In der Kampfarena zu Fürth gerät die menschliche Ursuppe so richtig in Bewegung, schwappt über den Tellerrand und hinterlässt die ein oder andere gedankliche Pfütze weit über diesen Abend hinaus. Sehenswert."

Nordbayerische Zeitung, 5. Okt 2009

 

"Klug, durchdacht und nur allzu wahr ist, was Eric Trottier in seiner Arena treiben lässt. Die fünf Akteure entdecken, schlagen, lieben, hassen sich. (...) Der Chreograf fand dafür eine Tanzsprache, die mitreißend, aktuell und obendrein sehr individuell ist."

Fürther Nachrichten 5. Okt. 2009

 

"Man sieht ein Spiel mit starken Metaphern und (...) ausgekosteter Artistik, das sich über der melancholischen Ernüchterung der Philosophie die Laune nicht verderben lässt. (...) Erik Trottiers Choreografie filtert aus Widersprüchen ein faszinierdendes klares Bild (...). Ein Ereignis; nicht verpassen!"

Abendzeitung, 5. Okt. 2009

Quartetto di Cremona

"Feinkost aus der Stradivari-Stadt: Das Quartetto di Cremona bezauberte im Stadttheater. (...) Der volle, warme und doch nie zu opulente Akkordklang und die weite fein abgestufte Ausdruckspalette dürften einem "romantischen Idealklang" vieler Hörer schon sehr nahe kommen. (...) Ein feiner Start in die Saison."

Fürther Nachrichten, 29. Sep. 2009

Piaf

"(...) für die totale Vergegenwärtigung sorgen Florence Absolu samt Band. Die in Trier lebende Sängerin weiß mit vibrationslosem Pathos die ganze Gefühlsbreite (...) erstaunlich Piaf-nah, aber eben nicht als Imitat auzuloten."

Nürnberger Nachrichten, 24. Sep. 2009

Community Dance

"Dynamik verbindet. Alle die Lust auf Bewegung und Begegnung haben, sind beim Community-Dance mit Jutta Czurda gut aufgehoben"
Fürther Nachrichten 21. Sep 2009

 

Podcast  (WMA 3,73 mb)zum Reinhören

Bayern 4 Klassik - Allegro

 

Theaterfest

"Vorfreude auf die Spielzeit geweckt. (...) Die Saison des Fürther Stadttheaters wurde mit einer rauschenden Fete rund um den Musentempel eröffnet."

Fürther Nachrichten, 21. Sep. 2009

Pressestimmen aus 100 Jahren Stadttheater Fürth

opernnetz.de, Oktober 2009

"In dem erlebenswerten neo-barocken Theater von nahezu archaischer Schönheit versammeln sich erwartungsvoll-kundige Menschen: Aufmerksam folgend, intensiv reagierend, begeistert applaudierend - eine außergewöhnlich sympathische Atmosphäre in einem außergewöhnlichen Haus!"

Drehpunktkultur.at, Februar 2009

"Es ist ein bisschen kurios, was da seit Jahren unmittelbar vor den Toren der Kulturstadt Nürnberg passiert. Im kleinen Fürth bietet das Stadttheater nämlich einen ebenso klugen wie abwechslungsreichen Spielplan, der manch größeres Haus vor Neid erblassen lässt. Es gibt sehr exquisite Gastspiele und aufwändige Eigenproduktionen - mit einem Mini-Ensemble und ein paar Gästen. Intendant Werner Müller interessieren dabei Ausgrabungen und Uraufführungen mehr als die einschlägigen Klassiker."

Die deutsche Bühne, Januar 2003

"Gar kein Zweifel, das Stadttheater Fürth hat sich in der fränkischen Region auf
angehobenem Podest etabliert. Man spricht auch jenseits der Festreden von
einer "Erfolgsstory" des Intendanten Werner Müller"

Nürnberger Zeitung, 29.04.1993

"Fürth als Brennpunkt der Bühnenkunst? Die Einschätzung ist zwar etwas übertrieben, aber in der Tendenz nicht abwegig: Das Stadttheater hat dort in den letzten drei Jahren, seit dem Amtsantritt seines neuen Leiters Werner Müller, einen beachtlichen Aufschwung genommen. .... "Wir stoßen schon jetzt an die Kapazitätsgrenzen", erklärte Müller. Mit verhaltenem Stolz meldete er eine Auslastung von 92% für die ablaufende Spielzeit; das ist ein Traumwert ...."

Abendzeitung, 20.12.1991

"Das Fürther Stadttheater wird - man sieht es und staunt - allmählich zur festen Adresse für den gehobenen Kultur-Konsumenten: Mit gezielten Spielplanungs-Korrekturen und erkennbaren Schwerpunkten im Außergewöhnlichen hat der neue Theaterdirektor Werner Müller die verdiente Aufmerksamkeit gefunden."

Abendzeitung, 26.05.1975

"Eine Qualitäts-Talfahrt nach dem Senkrechtstart war zu befürchten, denn es melden sich immer wieder Stimmen, die ... eine Operettentradition beschwören, mit der kein Blumentopf mehr zu gewinnen ist. Das Profil des Fürther Theaters hat sich ... glücklicherweise anders entwickelt. ... So etwas zählt mehr als der Ärger mit irgendwelchem Tournee-Ramsch und mit unterbelichtetem Unterhaltungs-Unsinn, denn es macht Fürth zu dem, was unter dem Strich zählt - nicht zum Provinz-Tingeltangel, sondern zur Großraum-Alternative."

Fürther Stadtchronik

"(...)die gesamte Gefolgschaft des Stadttheaters, soweit sie tauglich war (wurde) an die Wehrmacht überwiesen und die verbleibenden (...) wurden an die Rüstung überstellt."

Fürther Central-Anzeiger vom 30. April 1889:

"Seit Jahrzehnten gehört zu den stillen und lauten Wünschen weitester Kreise der Theaterneubau." Ein Theater wurde gewünscht, "das in seiner monumentalen Größe und Schönheit unserer Stadt, der fünftgrößten des Königreichs entspricht."