Ballettschule des Hamburg Ballett

Bild zum Stück
John Neumeier

Bundesjugendballett

Seit Beginn der Spielzeit 2011/12 gibt es erstmals in Deutschland ein BUNDESJUGENDBALLETT: Die Compagnie aus acht jungen professionellen Tänzerinnen und Tänzern zwischen 18 und 23 Jahren hat am Ballettzentrum Hamburg - John Neumeier seine Arbeit aufgenommen. Mit einem eigenen Repertoire, das vorwiegend aus den Arbeiten junger Choreografen besteht, werden die Tänzer neue Räume bespielen. Nicht Theater, sondern Schulen, Museen, Altersheime oder sogar Gefängnisse sind als Aufführungsorte geplant - Orte, an denen die Welt des Tanzes normalerweise wenig Beachtung findet. Doch Tanz hat auch eine gesellschaftliche Relevanz - das will das BUNDESJUGENDBALLETT zeigen. Ziel ist es, durch Tanz Gemeinschaft zu stiften und ein Wir-Gefühl zu schaffen - gerade bei jungen Zuschauern. Tourneen in Deutschland und im Ausland sind vorgesehen. Auch hier geht es darum, Menschen unterschiedlicher Herkunft
und Prägung durch Bewegung und Kreativität zusammenzubringen. BUNDESJUGENDBALLETT-Intendant John Neumeier fasst die Ausrichtung der Compagnie folgendermaßen zusammen: "Mit einem eigenen Repertoire, das Gefühl, Bewusstsein und Ideen der jungen Generation kreativ spiegelt, scheint mir das Jugendballett ideal für die Vermittlung zwischen Jugendkultur, Hochkultur und Bevölkerung. Und es hat einen wichtigen sozialen Aspekt, der eine positive Wirkung nach außen bringen wird. Wir wollen an die Erfolge anderer Juniorcompagnien anknüpfen und den Tanz als Kunstform in der Gesellschaft weiter festigen".
Die Kunst des Tanzes lebt durch Tänzer. Gleichzeitig können Tänzer dem Tanz nur durch eine profunde Ausbildung gerecht werden, in der ihr künstlerisches Potential geweckt und ausgebildet wird. Dies sicherzustellen ist das zweite Ziel des BUNDESJUGENDBALLETT.
Acht junge Tänzerinnen und Tänzer stellen sich der Herausforderung: Bei den Mädchen sind es Gabriela Finardi aus Brasilien von dem Pavilhão D - Centro de Artes in São Paulo und der Ballettschule des HAMBURG BALLETT, Natalie Ogonek aus New Jersey von der renommierten National Ballet School of Canada, Winnie Dias Pinto von der Compasso Academia de Dança und der Akademie des Tanzes Mannheim sowie Yukino Takaura aus Japan mit einer Ausbildung an der Rei Grand Ballet School und der Ballettschule des HAMBURG BALLETT. Auch die Tänzer
kommen aus zahlreichen Ländern: Patrick Eberts, der in Bamberg geboren wurde und in der Tanzetage seiner Heimatstadt sowie an der Ballettschule des HAMBURG BALLETT ausgebildet wurde, Graeme Fuhrman aus Kanada von der National Ballet School in Toronto, Maurus Gauthier aus der Schweiz mit einer Ausbildung an der Tanz Akademie in Zürich sowie am Studio Akar in Bern und der Ballettschule des HAMBURG BALLETT und Daan van den Akker aus den Niederlanden, der sein Studium am Königlichen Konservatorium in Den Haag absolviert hat.

Fügen Sie diese Vorführung zu den folgenden Social-Bookmarking-Diensten hinzu:

twitter facebook studiVZ myspace