Pressespiegel

Nürnberger Nachrichten (16.11.2009)

"In die fabelhafte Welt der Trolle entführt Paul Maars neues Stück "Peer und Gynt". Bei seiner Uraufführung im Stadttheater Fürth wurde die sehr frei nach Ibsen erzählte Geschichte "für die ganze Familie" mit tosendem Applaus zu Recht gefeiert. (…) Kinderbuchautor Paul Maar und Regisseur Christian Schidlowsky, (…) haben für "Peer und Gynt" wieder einmal gemeinsame Sache gemacht. Herausgekommen ist ein Theaterspaß (…) von dem die ganze Familie etwas hat. (…) Vielmehr mit Humor als mit erhobenen Zeigefinger sprechen Maar und Schidlowsky so ein Thema an, das in multikulturellen Klassen zum ganz normalen Schulalltag gehört. Spielerisch (…) inszeniert, geht es hier schnörkellos und temporeich um Grenzen und ihre Überwindung durch Toleranz und Neugier. Und es geht auch ein bisschen darum, sich von den Eltern und ihren Konventionen und Vorstellungen abzunabeln, um einen eigenen Weg zu suchen."

Birgit Nüchterlein

Abendzeitung Nürnberg (16.11.2009)

"Bei den Trollen herrscht verkehrte Welt. Dort pupst man sich zur Begrüßung an, dreht einander die Nase, wenn man sich entschuldigen möchte und bedankt sich mit einer Ohrfeige. In diese Welt stolpert Peer, der sich ebenso fasziniert zeigt von den derben Sitten wie die Kinder im Publikum des Fürther Theaters, die vor Vergnügen kreischen. (…) Ziemlich bunt fallen in Paul Maars und Christian Schidlowskys neuem Stück "Peer und Gynt" die Einfälle und Zitate aus der europäischen Sagen- und Dramenwelt, ergänzt um eine Prise Multikulti (…)." Georg Kasch

Fränkischer Tag (16.11.2009)

"Begeistert feierten große und kleine Besucher die Premiere von "Peer und Gynt" am Stadttheater Fürth. (…) Ein Königreich für einen Troll ist dabei das Bühnenbild (Peter Picciani), in dem der Weltensprung fantastisch gelöst wird, grandios ausge- und untermalt von der märchenhaften Kostümierung (Jutta Reinhard) und authentischer Musik (Jürgen Heimüller) - Anklänge an Griegs Peer Gynt-Suite selbstverständlich inbegriffen. (…) Und ob Troll, Mensch, oder "nur ein Lehrer", es ist beruhigend zu erfahren, dass wir so verschieden alle gar nicht sind. Als ein Stück der Völkerverständigung ist Peer und Gynt daher aufzufassen, ebenso aber als Grundlage zur Diskussion über Assimilation und das Aufgeben der eigenen Identität im anderen Kulturraum."

Tanja Kaufmann

Nürnberger Zeitung (16.11.2009)

"Jens Eulenberger und Ella Gaiser verzaubern als Peer und Gynt das Publikum mit ihrem virtuosen Spiel. Das ganze Ensemble zeigt lebendige Spielfreude und großes Können. Auffällig das Tempo, mit dem die Annäherung von Mensch und Troll vorgetragen wird. Inka Weinand, Elmar Börger und Michael Schaller überzeugen gleich in mehreren Rollen, mit denen sie in beiden Welten agieren. (…) Das pfiffige, luftige Bühnenbild von Peter Picciani erweist sich als äußerst funktional und wandelbar. (…) Die Fantasievollen Kostüme, die Jutta Reinhard für die Trolle entworfen hat, entsprechen ganz dem unterirdischen Schönheitsideal, wie wir es uns vorstellen. Christian Schidlowkys spritzige Inszenierung mit kleinen, witzigen Choreografien ist rundum kurzweilig und unterhaltsam. So wünscht man sich ein Theaterstück für Kinder. Zum Schmunzeln, Lachen und Nachdenken. (…) Ein heiteres Lehrstück - ganz ohne erhobenen Zeigefinger - über Wirklichkeit, Wahrhaftigkeit, Liebe und Treue. Sehr empfehlenswert für die ganze Familie." Michaela Höber